Recyclingfähigkeit von Kunststoffverpackungen

Projektbeispiel

Der Kunde

Die Studie wird im Unterauftrag der Prognos AG für die BKV GmbH durchgeführt.

Die Herausforderung

Hintergrund der Studie ist der Entwurf des Verpackungsgesetzes (VerpackG). §21 sieht vor, durch die Beteiligungsentgelte bei den dualen Systemen Anreize zur Steigerung der werkstofflichen Verwertbarkeit zu setzen. Dies führt zu den Fragen, welcher Anteil der heute in den Markt gebrachten Kunststoffverpackungen bereits werkstofflich verwertbar ist und wie viel Potenzial zur Optimierung durch Ökodesign und recyclinggerechte Verpackungsgestaltung besteht.

Die Lösung

Basierend auf Interviews und Desk Research sind zunächst Kriterien zu definieren, die geeignet sind, die Recyclingfähigkeit von Kunststoffverpackungen zu beschreiben. Ausgehend davon bestimmt GVM den Teil der Kunststoffverpackungen, der bereits heute den Anforderungen einer recyclinggerechten Verpackungsgestaltung entspricht. Die daran anschließende Szenariorechnung ermittelt, welcher Teil der nicht-recyclingfähigen Verpackungen recyclingfreundlich umgestaltet werden könnte, ohne dass die wesentlichen Funktionen der Verpackung beeinträchtigt würden. Abschließend werden die Ergebnisse im Hinblick auf die aktuellen Quotenvorgaben des Gesetzesentwurfs reflektiert und bewertet.

Das Ergebnis

Die Studie ist eine Standortbestimmung der Möglichkeiten und Barrieren der werkstofflichen Verwertung von Kunststoffverpackungen. Der Auftraggeber erhält eine Analyse, auf deren Basis er die Diskussion mit Politik und Interessensvertretern anhand konkreter Daten und Fakten führen kann.