Die vom UBA beauftragte GVM-Studie zu Aufkommen und Verwertung von Verpackungsabfällen im Jahr 2023 wurde veröffentlicht. Im Vergleich zu 2022 ist das Aufkommen von Verpackungen um 5,8 % bzw. um 1,1 Mio. Tonnen gesunken. Die vollständige Studie finden Sie hier.

Die EU-Kommission und das Umweltbundesamt unterziehen die Einwegkunststoffrichtlinie einer umfassenden Evaluierung. Das Ziel ist, die Wirksamkeit der bisherigen Maßnahmen zur Plastikreduktion und deren praktische Umsetzung in Deutschland detailliert zu analysieren. Zugleich sollen Vorschläge für gesetzliche Änderungen gemacht werden. Hauptauftragnehmer des Umweltbundesamtes ist das Öko-Institut. Die GVM unterstützt die Untersuchung mit fundierten Marktanalysen. Euwid berichtete in einem Artikel über das Untersuchungsvorhaben.

In der Ausgabe 17 der Lebensmittel Zeitung (erschienen am 24. April 2026) analysiert Kurt Schüler, Geschäftsführer der GVM, den aktuellen Forschungsstand nachhaltiger Verpackungslösungen für Lebensmittelverpackungen. Es geht um Forschungsprojekte, die im Rahmen des Repack-Netzwerks von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) gefördert werden.  Der Beitrag mit dem Titel „Frische Ideen für Food-Verpackungen“ thematisiert den Stand der Entwicklung und Implementierung der erarbeiteten Lösungen.

Bis 2026 müssen die EU-Mitgliedsstaaten eine quantitative Verbrauchsminderung für die von Artikel 4 der EU-Einwegkunststoffrichtlinie umfassten Artikel (Lebensmittelbehälter und Getränkebecher) nachweisen. Hierzu veröffentlichte das Umweltbundesamt nun die Ergebnisse einer GVM-Studie mit den Bezugsjahren 2020 bis 2022. Der zu erbringende Reduktionsnachweis hat sich nach den EU-Vorgaben auf das Referenzjahr 2022 zu beziehen.

Weitere Informationen können sie hier einsehen.

Die Veröffentlichung des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung unter Mitwirkung von GVM-Geschäftsführer Kurt Schüler beleuchtet die Effekte einer Verpackungssteuer in Deutschland auf fundierter modellbasierter Grundlage.
Der Fachartikel liefert einen wissenschaftlich gestützten Beitrag zur aktuellen Debatte über wirtschaftspolitische Instrumente zur Reduktion von Verpackungsabfällen.

Hier können sie die Publikation einsehen.

Im November sagte Kurt Schüler als Sachverständiger vor dem Gelsenkirchener Verwaltungsgericht aus. Das Sachverständigengutachten der GVM war Gegenstand des Prozesses, bei dem es um die Systembeteiligungspflicht von Schuhkartons der Deichmann-Gruppe ging. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen wies die Deichmann-Klage ab, eine Berufung wurde nicht zugelassen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Am 11.11. lud das RePack-Netzwerk zu einer Fachtagung ein, bei der es Einblicke in Innovationsprojekte gab, die vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) gefördert werden. Die GVM begleitet das Netzwerk fachlich und wurde von Kurt Schüler und Nicolas Cayé vor Ort vertreten.

Kurt Schüler wurde zum Thema „25 Jahre Einwegpfand“ interviewed (WDR 5 Quarks). Hier geht es zum Interview.

Das Umweltbundesamt hat den zweiten Teil einer Studie veröffentlicht, an der die GVM unter der Leitung des Öko-Instituts mitgewirkt hat. Die Studie bewertet verschiedene ökonomische Instrumente, die darauf hinwirken, den Verpackungsverbrauch in Deutschland zu verringern und die Kreislaufführung von Verpackungsmaterialien zu verbessern. Hier geht es zur Studie.

Im Mai 2025 wurde die Studie „Förderung von Mehrwegverpackungssystemen zur Verringerung des Verpackungsverbrauchs” vom Umweltbundesamt veröffentlicht. Die GVM war Teil des Forschungskonsortiums unter der Führung der Ökopol GmbH. Die Studie schafft eine informationelle Basis für die Ausgestaltung umweltpolitischer Maßnahmen zugunsten von Mehrwegverpackungen. Hier geht es zur Studie.